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Team Deutschland
gewinnt den 30. Schloss Pokal
65 Tripletteteams folgten der Einladung des BCEN zum 1.
Mastersturnier des Deutschen Petanque-verbandes in 2011. Neben drei
Teams des Nationalkaders, zwei amtierenden Europameisterinnen der
Espoir-Damen, mehreren aktuellen Juniorennationalspielern, und
zahlreichen deutschen Meistern und WM-Teilnehmern sowie Spitzenspielern
aus dem benachbarten Frankreich, gesellte sich überraschend auch das
Nationalteam Monacos zum Teilnehmerfeld und startete am Morgen mit zwei
furiosen Siegen in den Wettbewerb. - Ein insgesamt also hochklassig
besetztes Turnier, das mit seiner enormen Leistungsdichte erstklassiges
Pétanque bot. – Im Achtelfinale, der vierten Begegnung des Tages, dann
der erste Paukenschlag: Martin Mahler, Dominic Kastner und Tobias Jakel
(alle BCEN) boten gegen die favorisierten Monegassen eine taktisch
fehlerfreie Leistung und gewannen vor großer Zuschauerkulisse verdient
mit 13:11. Lauter Beifall brandete von der Schlossterrasse in den
Schlosshof, nachdem Martin Mahler den Schlusspunkt unter eine
begeisternde Partie setzen konnte. - Im Viertelfinale zogen die
Lokalmatadoren allerdings gegen den mehrmaligen WM-Teilnehmer Sascha
Koch (MKWU München) und seine Partner den kürzeren und verloren trotz
anfänglicher Führung mit 8:13. - Ansonsten bot das Turnier auch in den
restlichen Viertel- und auch in den folgenden Halbfinals offensive und
somit für die Zuschauer interessante Spiele, in denen sich alle
Kontrahenten auf Augenhöhe begegneten und Werbung für den Petanquesport
betrieben. - Am Ende war es das Espoirteam (U23) des Deutschen Petanque
Verbandes unter der Leitung von Bundestrainer Jürgen Schrajer, das im
Finale die Oberhand behielt. - Auch der BCEN durfte sich über diesen
Erfolg freuen. - Der Gastgeber stellte mit Marcel Raab einen Spieler
dieser Equipe. Der BCEN-Youngster spielte zusammen mit Lukas Hirte (BC
Stuttgart) und Frank Maurer (BC Horb). Die letztlich Zweitplatzierten
Jerome Sallembien, Serge Kober und Kevin Ellwanger (CdB Gambsheim)
hatten nach zwischenzeitlicher Aufholjagd mit 9:13 das Nachsehen. -
Gegen 21.00 Uhr waren die letzten Partien beendet und die
Verantwortlichen des DPV attestierten dem BCEN abermals eine
„fehlerfreie“ Ausrichtung, die „keine Wünsche offen ließ“. - Ein großes
Kompliment an alle, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beitragen
konnten und sich in den Dienst des BCEN stellten. |