37. SCHLOSS-POKAL / DPV-Masters
 01.05.2018
104 Triplettes

300. BCEN-Turnier     -     bisher 21.806 Teilnehmer

 
Sieger A-Turnier


Ergebnisliste A-Turnier

Ergebnisliste B- / C- / D-Turnier
 

37. Schloss-Pokal war ein voller Erfolg
„Organisatorisch, kulinarisch und atmosphärisch war Euer Turnier Spitzenklasse – ich komme gerne wieder.“ Beim Schlosspokal des Boule-Clubs Edingen-Neckarhausen (BCEN) waren Kommentare wie diese keine Seltenheit. Neben den Annehmlichkeiten für Spieler und Anhang war auch Boulesport der Spitzenklasse geboten. Schließlich zählt der Schlosspokal zu den Masters-Turnieren des Deutschen Petanque-Verbandes (DPV), an denen hochklassige Spieler aus dem gesamten Bundesgebiet sowie aus Frankreich, Luxemburg, der Schweiz und Holland teilnehmen.
„An dem Turnier beteiligten sich 104 Triplettes und damit 312 Spielerinnen und Spieler, wir sind mit dem Zuspruch sehr zufrieden“, betonte BCEN-Vorsitzender Gerhard Hund. Zu den Teilnehmern zählten auch wieder Spieler aus dem elsässischen Drusenheim, die mit acht Teams samt Anhang angereist waren. „Um die Freundschaft zu pflegen, haben wir erstmals einen Wanderkoffer mit edlen Tropfen mitgebracht. Wir erwarten, dass der Koffer bei unserem nächsten Treffen im Elsass dann ebenfalls nicht leer zurückwandert“, scherzte der Schriftführer des Drusenheimer Bouleclubs, Pierre Zaegel.
„Das ist eine außergewöhnliche Boule-Partnerschaft, die seit rund 25 Jahren hält“, freut sich Gerhard Hund. Die Elsässer hatten auch ihre schon legendäre Merquez im Gepäck. „Die Drusenheimer bringen die Spezialität gewissermaßen frisch aus der Wurstpresse mit“, weiß der BCEN-Chef. Für ein reichhaltiges Kuchen-Büfett hatten Vereinsmitglieder gesorgt. „Die Startgelder werden ja an die Erstplatzierten wieder ausgezahlt. Was bei uns hängenbleibt, sind die Einnahmen aus der Bewirtung“, erläutert Hund und fügt an: „Bevor wir mit einem solchen Turnier an den Start gehen, fällt erst einmal die Hallenmiete an. Und obwohl wir im Schlosshof nur ein paar Schnüre spannen, muss auch dessen Nutzung bezahlt werden.“
Rund 50 Helfer waren im Einsatz, um Verpflegung und Spielbetrieb zu managen. Boule ist offenbar nicht nur Sport, er verkörpert auch ein Stück Lebensart. Die Teilnehmer, egal ob Frauen oder Männer, haben die Ruhe weg. Im Schlosshof, auf dem angrenzenden Parkweg sowie dem Boulodrome traten jeweils zwei Triplettes gegeneinander an. Teilweise kam es zu hochklassigen und spannungsreichen Duellen, die von dem sachkundigen Publikum mit Interesse verfolgt wurden. „Das war ein toller Schuss, bravo“, wurde der zielgenaue Wurf mit den Metallkugeln vom Spielfeldrand aus kommentiert.
Zu den Akteuren dieses Turniers zählte auch Indira Ongaro vom luxemburgischen Nationalteam der Frauen. Ihr Vater und Teamkollege Frederic Ongaro fragte derweil Turnierleiter Clemens Ritter, gegen wen sie in der nächsten Runde anzutreten haben. Gespielt wurde im k.o.-System. Wer im A-Turnier scheiterte, konnte sein Glück und Geschick erneut im B-, C- und D-Turnier testen. Immer im Visier der Spieler die Zielkugel, das „Schweinchen“. Und wenn es am nötigen Augenmaß haperte, war Schiedsrichter Jochen Leibl zur Stelle, der mit der „Tirette“ den exakten Abstand zwischen den Kugeln ermittelte. Das A-Turnier gewann David Monti aus Wittich zusammen mit seinen französischen Kollegen Jerome Azagour und David Benhamou vor dem Team Adrien Daunois, Alain Laterza und Florian Szuba aus Luxemburg.
© Mannheimer Morgen, Samstag, 05.05.2018


Sieger D-Turnier


Sieger C-Turnier


Sieger B-Turnier


Sieger A-Turnier